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Die steigende Bedeutung von 

INFLUENCER-MARKETING

Seit Jahren haben Verlage weltweit mit sinkenden Verkäufen zu kämpfen: die Nachfrage nach Zeitschriften und Zeitungen ist von Jahr zu Jahr zu gesunken. Vor allem jüngere Generationen gehen immer seltener den Weg zum Kiosk. 


Werbetreibende Unternehmen, die bisher Anzeigen in Magazinen geschalten haben, ist dieser Negativtrend natürlich nicht verborgen geblieben. Daher haben viele Firmen alternative Wege gesucht, um alle ihre Zielgruppen, v.a. die jüngeren Generationen weiterhin zu erreichen. Einer dieser relativ neuen Kanäle ist Influencer Marketing: Unternehmen buchen sog. „Social-Media-Stars“, die viele Abonnenten (oder auch „Follower“) auf Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok (ehemals:Musical.ly) haben. 

Warum ist es eine Zusammenarbeit mit Influencern für Unternehmen so interessant?

Influencer erreichen mit ihren Videos und Bildern zum Teil Millionen von Followern weltweit. Zudem sind sie meist schon seit Jahren aktiv und ihre Meinung wird sehr geschätzt. Wenn eine Fashion-Bloggerin ein Kleid von einer bestimmten Marke empfiehlt, ist das fast so als wenn eine gute Freundin die Empfehlung ausgesprochen hätte. Tatsächlich führen Empfehlungen von Influencern zu mehr Verkäufen der jeweilige Marken.

Ein Beispiel hierfür ist die schwedische Uhrenmarke Daniel Wellington, die erst 2011 gegründet wurde und in den letzten Jahren zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa gegründet. Wie das? Die Marke wurde v.a. über die Zusammenarbeit mit hunderten Instagram-Influencern sehr populär.

Die Werbeagentur LINQIA mit Sitz in San Francisco hat 181 werbetreibende Unternehmen im Nov.  2017 zum Thema „Influencer Marketing“ befragt. Eines der Ergebnisse: 92% aller Unternehmen gaben an, dass sie die Zusammenarbeit mit Influencern als "effektiv" bewerten. 

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Instagram ist sicherlich einer der interessantesten Kanäle für viele Werbetreibende. Im Gegensatz zu YouTube brauchen kleinere und mittlere Unternehmen kein großes Budget für eine „Kooperation“ mit einem Influencer, denn Videos sind in der Regel aufwendiger und daher kostenintensiver als ein einzelnes Bild für Instagram. 

Es gibt sehr viele Unternehmen, die gegenüber Influencer Marketing zunächst sehr skeptisch waren. Nachdem jedoch ein paar (Test-)Kampagnen gelaufen waren, zeigte sich ein klares Ergebnis: mehr Besucher auf der Website, mehr Registrierungen, höhere Verkäufe und ein höherer Umsatz. Mit geeigneten Tools lässt sich sehr genau nachvollziehen, was eine Kampagne mit einem Influencer gebracht hat – ganz anders als bei Zeitschriften: hier ist es immer noch sehr schwierig zu messen, wie viele Leute tatsächlich ein Produkt gekauft haben, weil sie eine Anzeigenseite in einem Heft gesehen haben.

Es verwundert daher nicht, dass einige große Unternehmen inzwischen erklärt haben, dass sie einen sehr großen Teil ihres Marketing-Budgets (zwischen 30% und 50%) für Kampagnen mit Influencern verwenden. Auch 39% der von LINQIA befragten Unternehmen gaben an, für 2018 die Zusammenarbeit mit Social-Media-Stars weiter auszubauen. 

Fazit:


Da immer mehr Unternehmen die Zusammenarbeit mit Influencern als "effektiv" werten, ist es wahrscheinlich, dass die Marketing-Budgets für Influencer-Marketing in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Denn viele Firmen sind sich sicher: wer diesen Werbekanal vernachlässigt, wird wahrscheinlich sehr schnell Marktanteile an Konkurrenten oder neue, aufstrebende Unternehmen verlieren.